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Ha! Erwischt! Wer von euch Ferkeln hat bei der Überschrift zuerst an Lack, Leder, exzentrische Milliardäre und lüsterne Literaturstudentinnen gedacht? Glatt daneben, ihr Lustmolche und Chinnen!Ne ne, die Headline erklärt sich als Anspielung auf ein beeindruckendes Werk der Musikgeschichte: Im April 1999 taten sich das San Francisco Symphony-Orchestra (S) und eine kleine, aufstrebende Garagenband namens Metallica (M) zusammen und verliehen der Musik letztgenannter Eisenwarenkapelle einen Neuanstrich.Zugegeben, andere Größen der Rockgeschichte haben für ähnliche Konzepte weniger anstößige Namen gefunden. „A Moment of Glory“ (Scorpions), „Visual Soundtheories“ (Steve Vai), “Concerto for Group and Orchestra” (Deep Purple) oder “Alive 4” (Kiss).In eine so…

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Kaum zwei Wochen ist’s her, da wurde hier was von Saisonfinale erzählt und jetzt kommt der Chronist schon wieder mit einem Text um die Ecke? Was soll denn das? Halbsenile Selbstbeweihräucherung nach Machart „wir leben noch“? Nee nee, das Finale ist lediglich etwas zu früh ausgerufen worden. Kann in der Hitze des Gefechts schonmal passieren wie man(n) weiß…  Dass wir im August nicht das Jahr abschließen wie zu längst vergangenen Zeiten, dürfte langsam allen klar sein, es folgen ja noch sommerliche Karnevalsfeten und winterliche Gasthausgigs… nee, ich bin nicht betrunken, ist wirklich so. Die Welt steht ja ohnehin Kopf, warum…

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Manchmal sagt ein Bild ja mehr als tausend Worte, daher wird dieser Text zum grandiosen Saison-Finale in Freienohl und Ennest (Arbeitstitel: Frennest22) sehr kurz ausfallen. Versprochen. Obwohl… nehmt mich nicht beim Wort. Was sehen wir hier also? Klar, beim Gitarristen war `ne Giraffe im Stammbaum und bei der Keyboarderin in Rot hängt ein Kabel komisch … aber gehen wir auf die generellere Ebene: Verbeugung. Was soll das eigentlich? Kulturanthropologische Deutungen betonen in der Regel den Respekt vorm Publikum, der mit dieser symbolhaften Selbsterniedrigung ausgedrückt werden soll. Im Jugendslang: „Wir nix ohne euch“. Stimmt fraglos, nach sechs fantastischen Auftritten, die zwei…

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Jaja, ab und zu müsst ihr uns auch ein paar klassische Tanzmusik-Floskeln verzeihen. Hier passt sie – und MehrBB hat auch keine Exklusiv-Rechte um damit das ewig-rollende Lloyd-Webber-Machwerk in Bochum zu bewerben. Also Sorry an Rusty, Greaseball & Co, es wird wieder enger auf den Entertainment-Gleisen! Brandstifter’s back, alright! Über den aufregenden Saisonstart wurde ja bereits ausführlich berichtet (wer den Bericht über diese epische Rettungsaktion verpasst hat, schaue hier: https://brandstifter.band/eintrag/unheil-angerichtet). Weiter gings dann am zweiten Juni-Wochenende mit zwei hervorragenden Abenden in voller Stammbesetzung in Lichtringhausen. Sowohl für die Band als auch fürs Publikum eine im wahrsten Sinne des Wortes „umwerfende“…

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Zwei Worte die bekanntlich die Karte des Rumtreibers löschen. Zumindest solange man nicht die erste Losung kennt: „Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.“ In ähnlicher Weise erlischt das Gedächtnis an Details und Abläufe normalerweise nach jedem Volkringhauser Schützenfest, das wir bisher begleiten durften. Wahnsinnig geile Stimmung, die freundlichsten Veranstalter, die man sich vorstellen kann, ein auffallend junges, partyfreudiges Publikum mit dem Musiker:innen-Herz schmeichelnden Flirt-Ambitionen – klar, da war was. Aber in der Regel sind nach zwei Tagen alle Detailerinnerungen in einem Cocktail aus dem ein oder anderen Kaltgetränk, Schnitzel-Pommes und jeder Menge Endorphine ertränkt. Nicht so diesmal, denn…

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Ja, isset denn wahr? Jetzt kann der Brandstifter-Chronist sich tatsächlich einen Kindheitstraum erfüllen und in einer Überschrift den großartigen Herbert Knebel zitieren. „Getz aber in Echt“ erschien 1995 und prägte meine Kindheit… aber ich schweife ab. Was hat das auch mit den Brandstiftern zu tun? …Fracht man sich ja ganz automattisch. Ja nu, seit Monaten wird der geneigte Leser gewahr, dass wir an und für sich schon vor nem halben Jahr mit den ersten Auftritten (der Engländer sagt ja „Gigs“ dafür) seit dieser Pandämije gerechnet hatten. Nur wollten die Weltlage und dieser Ungesalzene vonner SPD, wie heisster noch… ja komm,…

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Was klingt wie eine allgemein-missbilligende Einlassung von unser Omma ist tatsächlich nur die zeitgenössische Variation eines Schlagertitels von Roland Kaiser aus dem Jahre 1988. Um als Überschrift der ersten Gig-Ankündigung seit dem großen C* zu taugen, musste der ein wenig beschnitten werden. Denn dass es – wie im Original besungen – „schon wieder“ losgeht, kann nach knappen zwei Jahren Auftrittspause nun wirklich nicht behauptet werden. Aber es geht los. Und zwar mächtig. „Ich glaub es geht bald mächtig los“? Passt auch astrein ins Versmaß. Klingt jetzt wiederum als würde Oppa mit der Ankündigung von Züchtigungsmaßnahmen der zornigen Omma zur Seite…

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7/7